Still ist es geworden. Nein, nicht wegen Weihnachten. Still um mich. Das haben mir letzter Zeit nicht gerade wenige aktuelle und ehemalige Weggefährten gesagt. Nein, ich bin nicht (schon wieder) im Ausland unterwegs, und ja, ich wohne und arbeite noch in Deutschland – sofern man die Oberpfalz dazu zählt. ;-)
„Was machst na du etz?“
Nun ja, nachdem ich in den letzten knapp 4 Jahren sehr viel mit dem Projektmanagement von Dating- und Social-Community-Plattformen, sowie der konzeptionellen Entwicklung von Mobile-Apps zu tun hatte, arbeite ich seit Oktober in Nürnberg als Projektleiter an einem neuen, spannenden Projekt: Der Personensuche!
Personensuche mit vebidoo, um es genauer auszudrücken.
„Was is na etz des? We-bi-was?“ – ein Fallbeispiel:
Ein User sucht im Internet – etwa via Google oder Bing – nach einer Person. Nenne wir die gesuchte Person einfach einmal Lieschen Müller. Die Suchmaschine liefern gefühlte 400.000 Treffer; abhängig natürlich vom gesuchten Namen. Überblick? Schwierig!
Vebidoo bündelt und gewichtet diese Suchergebnisse, ergänzt sie mit weiterem relevanten Content und stellt die gefundenen Informationen in optisch ansprechender Form auf Mashup-Seiten zur Verfügung. So finden sich bereits für mehrere Millionen Menschen entsprechende Profile. Der User gelangt somit schneller an die tatsächlich gesuchte Person – sofern diese grundsätzlich im Internet öffentlich auffindbar ist.
Menschen suchen ständig nach anderen Menschen und auch nach sich selbst. Dadurch erfreut sich vebidoo zunehmender Beliebtheit. Ende September waren es um die 13.000 Besucher pro Tag. Jetzt, drei Monate später, liegt deren Zahl bereits bei deutlich über 60.000 täglich – Tendenz steigend. Alexa.com rankt vebidoo in Deutschland mittlerweile unter den Top 1.500 Seiten; 5.000 Plätze nach oben, innerhalb weniger Monate!
Damit das so bleibt (und noch besser wird!), gibt es auf vebidoo seit kurzem auch einen sogenannten Promicheck – der User kann sein eigenes Foto (oder Bilder/Fotos anderer Menschen) mit Aufnahmen von Prominenten vergleichen lassen. Computerbasiert und ohne Echtheitszertifikat. Ein nettes Gimmick, dem 2012 sicherlich noch weitere (Personensuch-relevante) Ideen folgen werden.
Da das leider kein - Achtung, Insider! - Hexenwerk ist, sondern harte und zeitintensive SEO-, Analyse- und Konzept-Arbeit, erklärt sich sicherlich von selbst, warum es still geworden ist. Nein, nicht wegen Weihnachten. Still um mich.
In diesem Sinne: A gsund´s 2012.
P.S. Wer diesen Blogbeitrag liest, der findet mich aber auch weiterhin – sogar ganz ohne Personensuchmaschine! Email + Telefon habe ich schließlich auch noch.


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